Umsetzungsprojekt · Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart

IZSMO

Vom Parkhaus zum Mobilitäts-Hub

Laufzeit09/2025 – 02/2027
KonsortialführerHochschule Esslingen
FörderkennzeichenVBBMM2506

Am Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart IZS arbeiten rund 2.000 Menschen an anwendungsnaher Forschung. Viele von ihnen kommen täglich aus unterschiedlichen Richtungen an den Campus, mit ganz unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen. Einige fahren mit dem Auto, andere mit Bahn oder Fahrrad, manche kombinieren mehrere Verkehrsmittel. Die Vielfalt ist da, die Infrastruktur vor Ort bildet sie bislang jedoch nur eingeschränkt ab.

Das Projekt IZSMO setzt genau an diesem Punkt an. Es geht darum, bessere Rahmenbedingungen für nachhaltiges betriebliches Mobilitätsmanagement zu schaffen – Rahmenbedingungen, die es erleichtern, unterschiedliche Verkehrsmittel sinnvoll zu nutzen und miteinander zu kombinieren.

Worum es bei IZSMO geht

Kern des Projekts ist die Weiterentwicklung des bestehenden Parkhauses. Es soll nicht länger ausschließlich ein Abstellort für Autos sein, sondern sich zu einem Ort entwickeln, an dem verschiedene Mobilitätsformen zusammenkommen – ein Ort, an dem man ankommt, umsteigt, Dinge abstellt und weiterfährt.

Konkret entstehen im Parkhaus und in seiner unmittelbaren Umgebung neue Angebote: gut sichtbare und sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Mikromobilität, Sharing-Angebote für Fahrräder, E-Bikes, Lastenräder und E-Scooter sowie ergänzende Infrastruktur wie Ladepunkte, Schließfächer und kleine Serviceangebote. Alles wird so gestaltet, dass es im Alltag einfach nutzbar ist.

Das Parkhaus bleibt damit ein wichtiger Teil des Campus, bekommt aber eine neue Rolle: Es wird zum Mobilitäts-Knotenpunkt, der unterschiedliche Wege miteinander verbindet.

Die letzte Meile sinnvoll überbrücken

Die nächstgelegene S-Bahn-Station liegt 15 Gehminuten vom Campus entfernt. Mikromobilitätsangebote überbrücken diese Strecke flexibel, ein barrierefreies autonomes Shuttle verbindet Station und Campus im realen Betrieb.

Auch das Auto bleibt Teil des Systems

Kein einseitiger Ansatz: Der Pkw bleibt Teil eines ausgewogenen Mobilitätsmixes. Eine digitale Mitfahrplattform und attraktiv gelegene Stellplätze fördern gezielt Fahrgemeinschaften.

Lernen, was wirklich wirkt

Begleitend wird die Mobilität der Mitarbeitenden analysiert: Wie werden Angebote genutzt, welche Kombinationen bewähren sich – Erkenntnisse, die auch für andere Standorte relevant sind.

Wer das Projekt umsetzt

Das Projekt wird gemeinsam umgesetzt von der Hochschule Esslingen als Konsortialführer und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO als Umsetzungspartner am Standort. Unterstützt wird das Projekt durch folgende Partner:

Triply

Analyse der Mitarbeitermobilität und Auswertung der Veränderungen im Mobilitätsverhalten

RideBee

Fahrgemeinschaftsplattform »Stuttgart fährt mit« zur Organisation von Mitfahrgelegenheiten

Bertrandt

Betrieb und Umsetzung des autonomen Shuttles

Adapt2Move

Mobilitätsmonitor sowie Schnittstellenintegration der Mobilitätsangebote

Förderung

Förderkennzeichen VBBMM2506

Das Projekt wird im Rahmen der Förderlinie »Betriebliches Mobilitätsmanagement« (Förderaufruf vom 14.12.2023) umgesetzt und läuft von September 2025 bis Februar 2027. Die Initiative wird im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) durchgeführt vom Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM), der TÜV Rheinland Forschungs- und Innovationsmanagement GmbH sowie der B.A.U.M. Consult GmbH.

Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Webseite von mobil gewinnt zu finden.

Kontakt

Christopher

Christopher

Anwendungszentrum KEIM

Theresa

Theresa

Anwendungszentrum KEIM