LamA
Laden am Arbeitsplatz
70 Städte in Deutschland überschritten 2017 den Grenzwert für Stickstoffdioxid zum Teil erheblich. Die Bundesregierung initiierte das Sofortprogramm »Saubere Luft 2017–2020« mit dem Ziel der Luftverbesserung in Kommunen. Daran nimmt auch das Fraunhofer IAO teil und konzentriert sich auf den signifikanten Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Kommunen mit besonders hohen NOx-Werten.
Betroffene Städte
überschritten 2017 den NOx-Grenzwert zum Teil erheblich.
Eingesparte Stickoxide
sollen im Zuge der LamA-Maßnahme jährlich eingespart werden.
Institute & Kommunen
38 Fraunhofer-Institute in 18 Kommunen erhalten neue Ladepunkte.
Das Verbundprojekt wird von sieben Fraunhofer-Instituten durchgeführt:
An insgesamt 38 Fraunhofer-Instituten in 18 Kommunen werden dabei neue Ladepunkte etabliert, die nicht nur Mitarbeitenden und Dienstwagenflotten, sondern ebenso Dritten zur Verfügung stehen. So profitieren beispielsweise auch Anwohner und Anwohnerinnen. Als Leuchtturmprojekte gelten die Institute in Stuttgart, Freiburg und Dresden, wobei besonders die Mehrwerte neuer Geschäftsmodelle durch die Integration von Flotten- und Lademanagement bei Dienstwagenflotten untersucht werden. So wird es zusätzlich eine Buchungsplattform via App geben, bei der Reservierungsfunktionen und Corporate-Carsharing ermöglicht werden.
Durch das Verbundprojekt LamA® – Laden am Arbeitsplatz wird Mobilität sicherer, effizienter, nachhaltiger und kostengünstiger. Die Ladeinfrastruktur wird netzdienlich aufgebaut, das bedeutet, dass die neuen Ladepunkte in die vorhandene Energiestruktur integriert werden, ohne sie zu überlasten. Ziel des Projektes ist es, eine umweltverträgliche Weiterentwicklung betrieblicher Mobilitätsoptionen und die Mobilität der Mitarbeitenden zu fördern.
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Förderung
Projektvolumen 15,2 Mio. €Das Projekt »LamA – Laden am Arbeitsplatz« hat ein Projektvolumen von 15,2 Mio. € und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) im Rahmen des Sofortprogramms »Saubere Luft 2017–2020« mit einem Budget von 13,68 Mio. € gefördert. Die Laufzeit des Projekts erstreckt sich von Juli 2018 bis Dezember 2023.
Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Projektwebseite zu finden.
Kontakt
Thomas
Anwendungszentrum KEIM