AMEISE
Autonome, emissionsfreie Shuttles im ÖPNV — von der Erprobung zum landesweiten Transfer
AMEISE Phase 1 und 2
Um hochautomatisierte Shuttles erfolgreich in den ÖPNV zu integrieren, bedarf es mehr als nur der fahrzeugseitigen Technologie. Im Forschungsprojekt »AMEISE« in Waiblingen wurde das automatisierte Fahren im ÖPNV-Kontext in einem Reallabor ganzheitlich untersucht. Dabei stand die Erprobung und Entwicklung von autonomen, emissionsfreien Shuttle-Systemen im Fokus, wobei auch Aspekte wie Infrastruktur, Barrierefreiheit, Nutzerakzeptanz und Wirtschaftlichkeit intensiv betrachtet wurden, um den Weg für einen regulären L4-Betrieb zu bereiten.
AMEISE Phase 3.1 und 3.2
Die Mobilitätswende erfordert den Transfer lokaler Konzepte in die landesweite Fläche. Während die ersten Phasen des Projekts »AMEISE« die technische Machbarkeit im Waiblinger Reallabor demonstrierten, stand in den Phasen 3.1 und 3.2 der landesweite Transfer im Fokus. Das Projekt untersucht tiefgehend die Erfolgsfaktoren für die Integration autonomer Shuttles in den flächendeckenden ÖPNV Baden-Württembergs. Durch eine umfassende Technikfolgenabschätzung, die Entwicklung von Betreibermodellen und die Erarbeitung von Marktdesign-Konzepten wurden Strategien für zukünftige L4-Zulassungen und Leitstellen geschaffen.
Förderung
Fördervolumen ~5 Mio. €Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg fördert das Projekt AMEISE in vier Phasen mit rund 5 Mio. €. 10 Partner beteiligen sich gemeinsam mit dem Ministerium an dem Projekt. Die Konsortialführung übernimmt das Fraunhofer IAO. Die Laufzeit des Projekts erstreckt sich von Dezember 2020 bis 2026.
Ausgewählte Partner
Konsortialführer
Insgesamt sind 10 Partner am Projekt beteiligt.
Kontakt
Christopher
Anwendungszentrum KEIM